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Andrea und Walter im Reich der wilden Tiere

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Sodwana Bay

admin | 07 April, 2007 12:32

Sodwana Bay: Hier sind wir nun und haben Taucherbrille und Schnorchel schon parat. Nach einigen Komplikationen betreff Buchungen haben wir es dennoch geschafft bei den Coral-Divers unterzukommen. In einem kleinen Holzchalet (eher Riethuette) werden wir einquartiert. Refresher-Course und Tauchgaenge sind gebucht - also steht dem Erlebnis "Tauchen am Sodwana Bay Reef" nichts mehr im Wege.

Den Refresher-Course im Pool absolvieren wir beide mit Bravour und der Divemaster meint, wir sind voll ready fuer den ersten Tauchgang. 45 Minuten vor dem Tauchgang gehts per Traktorenshuttle zur Beach. Hier stehen Tauchflaschen, Equipment und ca. 50 andere Taucher, die alle dasselbe wollen. Unsere Gruppe, mit Divemaster Trevor, zaehlt 10 Taucher. Nach dem Briefing fassen wir das Boot (ein etwas staerkeres Gummiboot), die Maenner schieben es ins Wasser und die Frauen versuchen sich hinein zu katapultieren. Kurze 5 Min. Bootsfahrt aufs offene Meer und schon heisst es Tauchflasche, Brille an und 5....4...3...2...1 und hopp ins Wasser. Walter und Andrea meistern bis dar alles mit Bravour. Nun nur noch runter, auch das schaffen die beiden recht gut. Der Tauchgang ist wunderschoen, grosse Fische, kleine Fische, Korallen und vieles mehr ist zu sehen. Andrea geht es bestens und Walter kaempft ab und zu mit dem Lungenautomaten, und hat nach 45 Min. nicht mehr allzuviel Luft, also werden sie vom Divemaster aufgefordert hochzutauchen. Nach dem Sicherheitsstop auf 5m Tiefe steigen wir wieder ins Boot. Zuerst Andrea dann Walter, das Meer zeigt sich nicht von der schoenen ruhigen Seite, Wellen links, Wellen rechts, Wellen vorne, Wellen hinten, Wellen oben Wellen unten........und schliesslich Wellen im Magen. Walter und Andrea werden bleicher und bleicher, kniend hinten im Boot kruemmen sich die beiden, nicht vor Lachen, sondern ueber die Reling des Bootes. Bis alle Taucher eingesammelt sind vergehen unendliche 15 Minuten. Der Skipper empfiehlt einfach aufs Land zu schauen, haha wo ist das verd.... Land, wir sehen nur Wellen und Wasser. Endlich sind alle Taucher an Bord. Jetzt heisst es Festhalten.....der Skipper gibt Gas und schreit erneut FESTHALTEN, FESTHALTEN auf english toent das dann so: HOOOLD...ON HOOOLD..ON ....STILL HOLD ON TIGHT. Und er kurvt um die Wellen volles Rohr aufs LAND zu. YEAH Land in Sicht und immer noch Vollgas - das Land kommt immer naeher und naeher und naeher und naeher und Schwupps landen wir an der Beach - voll im Sand - sprich das Boot im Sand, aber scheinbar ist das ueblich hier, die haben das eben einfach im Griff hier mit diesen Booten und Wellen und sowieso: wir freuen uns schon auf den Alpstein, Berge, Seen und Baeche, einfach keine Wellen.

Nach guter Erholung buchen wir am Abend nichts destotrotz wieder einen Tauchgang fuer den naechsten Morgen, denn am Morgen ist die See normalerweise flach und lieblich, hoffen wir jedenfalls. Um Fuenf huepfen wir aus den Federn, zwaengen uns in die Neoprenanzuege und begeben uns zum Shuttle. Voll gespannt erblicken wir die See, und ach du Sch....., die Wellen wurden noch groesser und es regnet wie aus Kuebeln! Also beschliessen wir aufgrund der Schlechtwetterlage das Erlebnis "Tauchen am Sodwana Bay Reef" hier abzubrechen und uns langsam aber sicher dem Kruegerpark zu naehern.


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